Phonetik und Sprachverarbeitung
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Forschungsgruppen

ERC-Lautwandelgruppe

Der Kern der Forschung dieser Gruppe ist, wie dynamische und kategoriale Aspekte der Sprache miteinander verbunden sind und wie Lautwandel aus der mitunter ambigen Beziehung zwischen den beiden entstehen kann.

Die Gruppe wurde im Rahmen eines ERC Advanced Investigator Grant für Jonathan Harrington etabliert.

Webseite: http://www.phonetik.uni-muenchen.de/lautwandel/

ERC-Universaliengruppe

Warum kann es in manchen Sprachen Wörter wie tkkststt (Berber) oder gvprckvnis (Georgisch) geben, wenn so etwas in anderen Sprachen im wahrsten Sinne des Wortes als unaussprechlich gilt? Das Ziel der Universaliengrpupe ist es, ein neues empirisches Fundament für unser Wissen über typologisch seltene Lautmuster zu bilden, also Lautmuster, die in den Sprachen der Welt statistisch unterrepräsentiert sind.

Die Gruppe wurde im Rahmen eines ERC Starting Grant für Marianne Pouplier etabliert.

Webseite: http://www.phonetik.uni-muenchen.de/universals/ (englisch)

Emmy-Noether-Gruppe

Lerner einer fremden Sprache können Aussprachefehler oft auch nach langem Kontakt mit der Zielsprache nicht ablegen. Die Emmy-Noether-Gruppe versucht, die anscheinend paradoxe Beobachtung zu erklären, dass Lerner häufig Aussprachefehler von Mitlernern wahrnehmen, es ihnen aber nicht gelingt, die gleichen Fehler in ihrer eigenen Produktion zu korrigieren. Das Ziel sind Einsichten in die Verbindung zwischen Perzeption und Produktion in der Sprachverarbeitung, da genau diese Verbindung bisher nur wenig erforscht wurde.

Die Gruppe wurde im Rahmen des Emmy-Noether-Programms der DFG mit einer Förderung für Eva Reinisch etabliert.

Entwicklungsgruppe klinische Neuropsychologie (EKN)

Menschen, die eine Hirnschädigung erlitten haben, z.B. durch einen Schlaganfall, Schädelhirntrauma oder andere neurologische Erkrankungen, leiden in vielen Fällen unter Störungen der verbalen Kommunikation, z. B. bedingt durch eine sprechmotorische Störunge (Dysarthrie oder Sprechapraxie) oder Sprachstörung (Aphasie). Hirnschädigungen können auch nonverbale Formen der Kommunikation beeinträchtigen, z.B. kommunikative Handgesten oder Prosodie. Die Untersuchung dieser Störungen kann Aufschluss über die Funktionsweise des Gehirns geben, aber auch zum Verständnis der kognitiven und motorischen Grundlagen der verbalen und nonverbalen Kommunikation und zur Entwicklung von Therapieansätzen beitragen.

Die Entwicklungsgruppe Klinische Neuropsychologie (EKN) erforscht sowohl sprechmotorische und phonologische Störungen bei Kindern und Erwachsenen mit neurologischen Beeinträchtigungen als auch die nonverbale Kommunikation bei Patienten nach Schlaganfall und mit progredienten neurologischen Erkrankungen.

Die EKN wird in erster Linie durch Forschungsmittel der DFG unterstützt.

Webseite: http://www.ekn.phonetik.uni-muenchen.de/